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Paulskirche

Paulskirche im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Nationalsymbol und Wiege der Deutschen Demokratie

Nationaldenkmal. Seit 1948 ist die wieder aufgebaute Paulskirche keine Kirche mehr, sondern als „Haus aller Deutschen“ ein Nationaldenkmal für öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen. Dazu zählen die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels oder die Vergabe des Goethe-Preises. Erstmals umgenutzt wurde die einstige protestantische Hauptkirche der Stadt durch die Frankfurter Nationalversammlung im März 1848. Im Oktober beschloss der erste demokratisch gewählte deutsche Souverän hier den Zusammenschluss aller deutschen Staaten zum Deutschen Reich und scheiterte am österreichischen Kaiser. Danach beschloss die Versammlung die „kleindeutsche“ Paulskirchenverfassung und scheiterte am preußischen König. Damit zerfiel das Parlament und die Kirche wurde wieder Kirche. Durch zahlreiche nationale Gedenkfeiern erfuhr sie jedoch nach 1871 eine erneute Politisierung und wurde schließlich in der Weimarer Republik zum heiß umkämpften Nationalsymbol aller politischen Kräfte. Seit 1985 illustriert eine Dauerausstellung im Untergeschoss die politische Geschichte der Paulskirche. US-Präsident John F. Kennedy nannte sie 1963 bei einem Besuch „die Wiege der deutschen Demokratie“.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Nationalversammlung Paulskirchenverfassung Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Goethe-Preis

 

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