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Portikus

Portikus im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Weltkunst unterm Spitzdach: Anlass für heillose Debatten.

Spitzdach. Obwohl der Neue Portikus zur Städelschule gehört, werden hier keine Studenten- Arbeiten gezeigt. Vielmehr bekam die Kunstakademie damit 2006 eine neue Ausstellungshalle für die Präsentation aktueller Weltkunst. Die hatte sie bis dahin in einem Blechcontainer in der kriegszerstörten Alten Bibliothek gezeigt und sich dafür den Namen „Portikus“ von deren imposanten Säulenportal geliehen. Dieser Name wurde schließlich auch auf den Neubau an der Alten Brücke übertragen. Seine tiefrote Farbe und sein steiles Satteldach lösten sofort heftige Diskussionen aus und lieferten neuen Zündstoff für den Streit um die Rekonstruktion der Altstadt. Die Traditionalisten jubelten, weil der Architekt Form und Farbe seines Baues mit längst verschwundenen Mühlen und Brückentürmen am gleichen Ort begründete, und die Modernisierer gifteten, dass man so nur im Mittelalter gebaut hätte und dass der Bau schon deshalb völlig daneben sei. Der Streit gipfelte schließlich in der Behauptung des Städel-Direktors, Spitzdach und Kunstavantgarde, das sei unvereinbar. Die Kunstfreunde sehen das offenbar anders. Seit dem Umzug in den neuen Hingucker auf der Maininsel haben sich die Besucherzahlen verdreifacht.


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Kunstakademie Alte Bibliothek Satteldach Maininsel

 

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