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Römerberg

Römerberg im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Gute Stube der Stadt und oft der ganzen Republik

Gute Stube. Neben dem Pariser Platz in Berlin, dem Hamburger Rathausmarkt und dem Marienplatz in München gehört der Römerberg als „gute Stube“ der Stadt und gelegentlich der ganzen Republik zu den wichtigsten deutschen Plätzen. Im Mittelalter war er als Ort der Volksbelustigungen während der Kaiserwahlen, als Messeplatz vor „des Riches Hus“, Samstagsmarkt und Richtstätte oft sogar der Mittelpunkt des ganzen Reichs. Daran knüpfte auch die Neuzeit an. In den 30er Jahren sorgten die Römerberg-Festspiele mit 350 Theatervorstellungen für Furore, hier inszenierte die deutsche Studentenschaft am 10. Mai 1933 ihre Bücherverbrennung, 1936 kam Max Schmeling, um auf dem Platz seinen Sieg über Joe Louis zu feiern, zwei Jahre später drohte Hitler auf dem Römer-Balkon den Reichsfeinden, und 25 Jahre nach ihm kam John F. Kennedy, um von dort oben vor 150.000 Frankfurtern den deutschen Aufbauwillen zu preisen. Aber auch der Dalai Lama, Gorbatschow, Arafat, Königin Sofia von Spanien, der japanische Kaiser und der letzte lebende deutsche „Kaiser“, Franz Beckenbauer, ließen sich hier schon bejubeln – nicht zu vergessen die Fußballhelden und -heldinnen, die hier ihre Siege und Beinahe-Titel feiern.


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Römerberg-Festspiele Bücherverbrennung Max Schmeling Hitler John F. Kennedy

 

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