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Schirn-Kunsthalle

Schirn-Kunsthalle im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Wechselnde Ausstellungen mit Bildern anderer Museen.

Kegelbahn. Langweilig ist es nie in der Schirn, denn sie schmückt sich ausschließlich mit fremden Federn und präsentiert sie bis zu zehnmal im Jahr in Ausstellungen, wie sie andere Häuser kaum zeigen können. Damit ist die Schirn eine der besten Galerien Europas und dafür begeisterten sich 1994 auch ein paar kriminelle Kunstkenner. Sie stahlen drei Bilder im Wert von 35 Millionen € und damit gelang ihnen der größte Kunstraub in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. 2002 tauchten die Gemälde zwar wieder auf, aber einer der Täter ist bis heute nicht gefasst. Vermutlich geht es ihm gut, denn die Londoner Tate Gallery zahlte angeblich 5 Millionen € dafür, dass sie ihre Bilder wieder bekam. Bis Mitte des 19. Jh. boten anstelle der Kunsthalle Frankfurts Metzger ihre blutige Ware feil. Die Schirme über den Fleischständen gaben dem Ort seinen Namen und so wurde auch die 1986 eröffnete Galerie danach benannt. Architektonisch war der Bau von Anfang an umstritten. Seiner Länge wegen wurde er als „Kegelbahn“ verspottet und weil er quer zu den alten Stadtstrukturen steht und dazu noch den historischen Krönungsweg versperrt, stand im Streit um die Altstadt-Sanierung sogar sein Abriss zur Debatte.


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Ausstellungen Kunstraub Fleischstände Krönungsweg

 

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