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Schloss Höchst

Schloss Höchst im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Früher Residenz und AFN-Station, heute Denkmal-Akademie.

Denkmalschutz. Mit der gepflegten Beschaulichkeit des satten Westens war es 1990 in der Denkmalpflege vorbei. Statt mit Liebhabereien und gefährdeten Einzelobjekten, sah sich die junge „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ im Osten plötzlich mit dem drohenden Zusammenbruch ganzer Kulturlandschaften konfrontiert. Zehn Jahre verzichteten die Westländer daraufhin auf ihren Förderanteil, um so im Osten über 2.000 Denkmale zu retten. Die Gründung der Stiftung war 1985 bei einer Vorstandssitzung der Hoechst AG im Höchster Schloss beschlossen worden. Dorthin kehrte die Stiftung mit der DenkmalAkademie 2002 zurück. Seitdem finden hier Kurse für Architekten, Planer und Restauratoren statt. Bis dahin hatte Hoechst die Gebäude selbst genutzt, nachdem der Konzern den aus dem 19. Jh. stammenden Komplex von den Amerikanern übernommen hatte. Die wiederum betrieben hier seit 1945 ihren Soldatensender AFN. Die zum Bergfried gehörende Burg hatten 1396 schon die Frankfurter zerstört und das ihr nachfolgende Renaissanceschloss brannte im 30jährigen Krieg nieder. Es wurde nicht wieder aufgebaut. Seine Steine verwendete man 1772 für den Bolongaropalast. Erhalten blieb lediglich der Gewölbekeller des früheren Palasts.


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DenkmalAkademie Denkmalschutz Hoechst AG AFN Burg Schloss

 

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