Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

St. Katharinen

St. Katharinen im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Orgelkonzerte im Ambiente der nüchternen 50er Jahre.

Gezeichnet. Fast genau zehn Jahre lang standen die Zeiger der Kirchturmuhr von St. Katharínen auf 21.30 Uhr, als wollten sie den Augenblick für immer festhalten, in dem Frankfurts größte evangelische Kirche und mit ihr die ganze Altstadt am 22. 03.1944 im Feuersturm unterging. Mit dem über 300 Jahre alten Gotteshaus verbrannten auch seine prächtige barocke Ausstattung und die umlaufenden Doppel-Emporen. Die 82 Bilder mit biblischen Motiven, die diese Emporen schmückten – der ganze Stolz der Kirche – waren zum Glück schon ausgelagert. Sie konnten später zwar restauriert, aber nicht wieder eingebaut werden. Denn nach dem Wiederaufbau ab 1950 gab es statt der Doppelemporen nur noch eine kleine Orgel-Empore. Das war nicht nur billiger, es entsprach auch dem nüchternen Zeitgeist. Er prägt auch die übrige Einrichtung und macht 17 Fenster mit Glasmalereien aus den 50er Jahren zum Hauptschmuck der Kirche. Dank einer hervorragenden neuen Rieger-Orgel entwickelte sich St. Katharinen seit 1990 zu einem Zentrum der Kirchenmusik mit mehreren Konzerten pro Woche. Das Leben der Gemeinde ist stark von der Hilfe für die Obdachlosen, Alkoholiker und Drogensüchtigen im Umfeld der Hauptwache geprägt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Rieger-Orgel Zentrum der Kirchenmusik Glasmalereien

 

Tour: Kaiser, Kunst und Ebbelwei
(bitte auswählen)
Tour: Goethe, Sex und Palmenhaus
(bitte auswählen)
Tour: Börse, Bunker, Hammermörder
(bitte auswählen)
Tour: Stöffsche, Kitsch und Luftdrehkreuz
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: