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Stoltze-Museum

Stoltze-Museum im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Lokalpatriot, Mundartdichter und engagierter Preußenfeind.

Lokalpatriot. „Un es will mir net in de Kop enei, wie kann nur e Mensch net von Frankfort sei“, so dichtete Friedrich Stoltze zu Ehren seiner Heimatstadt. Doch Stoltze war keineswegs nur der Mundartdichter, als den man ihn heute noch kennt. Einen Namen machte er sich Mitte des 19. Jh. vor allem als Herausgeber des politischen Satireblattes „Latern“. Darin legte er sich immer wieder mit Bismarck und der preußischen Regierung an, so dass er, als Frankfurt 1866 an Preußen fiel, einer Verhaftung nur durch die Flucht ins zeitweilige Exil entging. Tapfer gegen die Preußen gestritten zu haben, war in der vordem Freien Reichsstadt schon genug, um sich für alle Zeiten Ruhm und Ehre zu erwerben. Deshalb stiftete die Sparkasse Stoltze und seinem Sohn im Treppenturm des Schönborner Hofes 1978 ein Museum. Mit Texten, Bildern und Karikaturen aus dem Nachlass der beiden kommentiert es die Ereignisse eines unruhigen Jahrhunderts aus der Sicht der mehrfach gescheiterten Demokraten. Stoltzes Texte und Gedichte in Aktion bieten das Volkstheater Liesel Christ auf der Bühne im Großen Hirschgraben und das Mundart-Theater Rezi-Babbel an wechselnden Orten bei Stadtrundgängen und Kleinkunstveranstaltungen.


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Friedrich Stoltze Mundartdichter Volkstheater Liesel Christ Rezi-Babbel

 

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