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Struwwelpeter-Museum

Struwwelpeter-Museum im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Die Welt des Struwwelpeters und seines Autors Heinrich Hoffmann.

Kinderschreck. Das Struwwelpeter-Museum stellt den Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann als Kinderbuchautor, Psychiatrie-Reformer und Demokraten von 1848 vor. Es zeigt Struwwelpeter- Ausgaben und -Parodien neben anderen Büchern Hoffmanns und dazu Briefe, Zeichnungen, Skizzenbücher und Manuskripte aus seinem Nachlass. Der Struwwelpeter, mit dem Hoffmann 1844 berühmt wurde, war ursprünglich nur ein Weihnachtsgeschenk für den dreijährigen Sohn und der Vater stimmte einer Veröffentlichung auch nur in „Weinlaune“ und gegen die Zusicherung von Anonymität zu. Neu an dem Buch war, dass es die Kinder ernst nahm. Hoffmann setzte weniger auf moralischen Druck, sondern sprach, wenn auch sehr drastisch, ihre Vernunft an. Der Schauder, den er damit erzeugte, wirkte und machte den Struwwelpeter populär. Er wurde 540 Mal verlegt, in 35 Sprachen übersetzt, vertont und verfilmt, adaptiert, persifliert und kritisiert – trotzdem fasziniert er Eltern und Kinder immer noch. Sie können im Museum basteln und spielen oder mit dem Suppenkasper kochen. Der Verein, der das Haus betreibt, führt auch Hoffmanns Vermächtnis als Arzt fort. Mit Wohnprojekten, Werkstätten und offenen Treffs betreut er psychisch Kranke.


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Tags

Dr. Heinrich Hoffmann Psychiatrie-Reformer Suppenkasper

 

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