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Westend-Synagoge

Westend-Synagoge im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Schmelztiegel der Kulturen, Traditionen und Gottesbilder.

Dorf im Umbruch. Im „Stiberl“ diskutieren zwei Talmudschüler. Eine Straße weiter bespricht ein Vater mit dem Rabbi die Beschneidung seines Jungen. Zur gleichen Zeit füllt ein Händler auf der Hanauer seine Regale mit Matze auf, im Interconti wird ein koscherer Abend vorbereitet, im jüdischen Altenzentrum tagt ein Kaffeekränzchen und eine junge jüdische Weißrussin kämpft mit den Ämtern. Dazu erscheinen vier jüdische Zeitungen, mehrere jüdische Großorganisationen sorgen für Jobs und die Fußballer des TuS Makkabi verlieren gerade wieder einmal. So bunt ist das Leben im jüdischen 7.000- Seelen-Dorf Frankfurt. Und doch kann von Idylle keine Rede sein. Denn die Gemeinde ist gespalten: in „Deutsche“ und „Russen“ sowie in Liberale, Orthodoxe und Säkulare. Die einen feiern am 8. Mai ihren Sieg, die anderen trauern am 9. November um ihre Opfer. Die dritten wollen niemals Deutsche werden und die vierten wollen nichts schneller und lieber. In der Synagoge sollen die Frauen auf die Empore, aber gleichzeitig auch unten bei den Männern sein und drei Parteien wollen Gottes Wort auf hebräisch, deutsch und russisch hören. All das muss in der Westendsynagoge als Frankfurts Hauptsynagoge ausgeglichen werden.


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Matze Beschneidung Talmud TuS Makkabi jüdische Zeitung koscher

 

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