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Westhafentower

Westhafentower im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Wahrzeichen eines neuen Nobelquartiers mit Marina.

Das Gerippte. Das Gutleutviertel verdankt seine Namen den frommen Brüdern, die hier im Mittelalter Frankfurts Leprakranke pflegten. Heute hieße es besser Fremdleutviertel, denn mehr als 70 % seiner Bewohner sind Ausländer. Armut, Bildungsnotstand und hohe Kriminalität sind die Folge. Das sollte sich ab 2000 mit einem neuen Quartier im Westhafen ändern. Die Investoren sahen darin eine gute Geldanlage und die Politik setzte auf den „Sozialprofit“: Gutbetuchte deutsche Zuzügler würden die Statistik aufbessern und nebenbei die Integration ihrer Nachbarn fördern. Dafür entstanden rund um das Hafenbecken auf Molen, Piers und Pfählen schicke neue Häuser mit Wohnungen für 2.000 Menschen und Büros für 3.000 Beschäftigte, dazu Geschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Der Marketing-Slogan „Klein-Venedig“ griff zwar etwas hoch, aber es fanden sich neben anderen Kunden auch Freizeitkapitäne, die für den Boots-„Parkplatz“ vor der Haustür gerne 6.000 € pro qm Wohnfläche zahlten. Wahrzeichen des neuen Quartiers wurde der 108 m hohe und fast 40 m „dicke“ Westhafen-Tower. Wegen seiner rautenförmigen Glasfassade bekam er von den Frankfurtern den Spitznamen „Ebbelwei-Glas“ oder auch „das Gerippte“.


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Tags

Das Gerippte Gutleutviertel Armut Bildungsnotstand Kriminalität Klein-Venedig

 

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