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Afghanisches Museum

Afghanisches Museum im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Afghanische Kunst und afghanisches Handwerk.

Heimweh – Nach einem Vierteljahrhundert andauernder Kämpfe ist von Afghanistans unzähligen Volksgruppen fast jede mit jeder verfeindet. Drei Viertel seines Territoriums sind völlig unzugänglich, dazu schlimmer vermint als jeder andere Teil der Erde und so unsicher, dass sich nicht einmal die Besatzungstruppen dort hinein wagen. Hotels gibt es keine, die wenigen Kulturschätze sind zerstört, die Wirtschaft liegt am Boden, viele Menschen hungern und überleben nur, weil sie Mohn anbauen oder Opium schmuggeln. Es gibt keinen Grund, das Land besuchen oder gar dort leben zu wollen. Nicht einmal für einen Afghanen wie Nek Mohamad, der seit 1990 als Öl- und Teppichhändler in Hamburg lebt. Trotzdem hat er Heimweh. Deshalb gründete er 1998 ein kleines Privat-Museum in der Speicherstadt mit Backstube, Teehaus und Bazar, auf dem ein Schuhmacher, ein Teppichknüpfer und ein Porzellandoktor arbeiten. Dazu zeigt er die Miniaturmodelle zerstörter Kultstätten wie den Buddha von Banja, informiert über die Sitten und Bräuche seines Landes und erinnert daran, wie liberal und friedlich seine Heimat war, bevor 1979 erst die Russen und dann die Amerikaner kamen. Darüber will er dann aber lieber nicht mehr reden.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Backstube Teehaus Bazar Teppichknüpfer Buddha von Banja

 

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