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Alsterarkaden

Alsterarkaden im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Venezianische Bögen vor
Hamburgs ältester Passage

Verwehrter Ruhm – Die Alsterarkaden wurden 1843 von Alexis de Chateauneuf erbaut, einem unglücklichen Sohn der Stadt, den man in London mit Semper, Schinkel und Klenze verglich, der hier aber nicht zum Zuge kam. Aufträge erhielt er nur nach dem Großen Brand. Als die gröbste Not vorbei war, ließ man ihn wieder fallen. Vor den Geschäften unter den weißen „venezianischen“ Bögen spielen am Wochenende oft Straßenmusikanten. Hier ist Felix Jud ansässig, eine Hamburger Institution für Literaturfreunde und man findet den exklusiven Juwelier Jensen oder das persische Restaurant Saliba. Die Mellin- Passage in der Mitte des Blocks mit Decken-, Wand- und Glasmalereien im Jugendstil ist Hamburgs älteste und kleinste Shopping-Galerie. Eines der Modegeschäfte am Ausgang Neuer Wall, Ladage & Oelke, ist schon seit dem Bau der Arkaden hier. Fast immer sitzen auf den Stufen am Fleet Leute, füttern die Schwäne oder schauen den Alsterdampfern beim Schleusen zu. Für größere Schiffe ist die Brücke zu niedrig. Die Stele mit dem Mutter-Kind-Relief auf der anderen Seite wurde 1929 als Kriegerdenkmal errichtet. Sie geht auf Ernst Barlach zurück und war so umstritten, dass die Nazis sie 1933 sofort wieder abbauten und durch einen Phönix ersetzten.


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Tags

Felix Jud Juwelier Jensen Mellin-Passage Ladage & Oelke Ernst Barlach

 

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