Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Alter Elbtunnel

Alter Elbtunnel im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Zu Fuß oder im Fahrkorb auf 23 Meter unter Straßenniveau.

Peitschenhoch – Kaiser Wilhelms Flottenwahn führte um 1900 dazu, dass täglich 40.000 Menschen zu den Werften am anderen Elbufer übersetzten. Das störte nicht nur den Schiffsverkehr, das Vaterland war auch in Gefahr, wenn die Elbe im Winter unpassierbar wurde. Eine Brücke, hoch genug für die Segler, war zu teuer, also entschied man sich 1907 für einen Tunnel. Um die Baustelle vor Wassereinbruch zu schützen, arbeitete man mit 2,6 atü Überdruck, was drei Tote kostete, bis man die „Taucherkrankheit“ verstanden hatte. Aber 2,6 atü hatten auch Vorteile: Abraum wurde einfach vor ein Rohr geschaufelt, ein Ventil geöffnet und schon schoss er ins Freie. Als die „Blase“ mal platzte, stand eine haushohe Fontäne über der Elbe. 1911 war der Tunnel fertig, mit 6 m gerade hoch genug für ein Pferdefuhrwerk mit aufgestellter Peitsche. Seine 426 m lange Fahrbahn liegt 23,5 m unter der Straße. Hinunter geht es zu Fuß oder mit dem Auto in einem von vier Fahrkörben, deren Maschinerie sich in dem markanten Kuppelbau an den Landungsbrücken versteckt. Bis in die 40er Jahre nutzten jährlich 20 Millionen Menschen den Tunnel. Heute sind es nur noch 750.000, darunter viele, die nur mal Panorama gucken wollen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Überdruck Taucherkrankheit Peitsche

 

City-Tour Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour Neustadt
(bitte auswählen)
City-Tour St. Pauli
(bitte auswählen)
Drum Herum
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: