Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Bäckerbreitergang

Bäckerbreitergang im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Große Pläne für die Reste eines alten Gängeviertels.

Liebeskrieg mit Noten – Das heruntergekommene Areal zwischen Speckstraße, Valentinskamp, Caffamacherreihe und Bäckerbreitergang lässt noch erahnen, wie man in Alt-Hamburg vor der Aktion Gomorrha im August 1943 lebte. Seit 2004 soll hier ein Ensemble aus Galerien, Läden und Gastronomie entstehen, das der Investor etwas großspurig schon mal den Hackeschen Höfen in Berlin an die Seite stellte. Dem Quartier täte das gut. Denn außer den Resten eines der einst für Hamburg so typischen Gängeviertel im Bäckerbreitergang gibt es hier nichts, was den Weg lohnt. Gängeviertel bezeichnete dabei ursprünglich keinen Ort, sondern die labyrinthisch enge Bebauung der Armenviertel. Nur noch hier blieb davon etwas erhalten. In einem verschwundenen Haus in der Speckstraße wurde 1833 Johannes Brahms geboren, dem in der Peterstr. ein Museum gewidmet ist. Brahms war der konservative Frontmann in den Musikerkriegen des 19. Jahrhunderts, in denen es immer auch um Frauen ging. Abgeblitzt bei der 14 Jahre älteren Frau seines Mentors Robert Schuhmann, wurde Hans von Bülow, ein anderer Frustrierter, sein wichtigster Verbündeter. Denn dem hatte Richard Wagner als Anführer der „Revolutionäre“ die Frau ausgespannt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Bäckerbreitergang Johannes-Brahms-Museum Hans von Bülow Robert Schumann

 

City-Tour Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour Neustadt
(bitte auswählen)
City-Tour St. Pauli
(bitte auswählen)
Drum Herum
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: