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Barlach-Haus

Barlach-Haus im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) „Das Wiedersehen“ und 130 andere berühmte Plastiken.

Mäzen und Stifter – Ernst Barlach war bereits 64 Jahre alt und ein hochgeehrter Künstler, als ihn die Nazis plötzlich zum „Juden“ und „Bolschewisten“ erklärten, obwohl er beides nicht war. Seine Werke verschwanden in den Magazinen, seine Denkmäler wurden demontiert, seine Theaterstücke abgesetzt und seine Schriften verboten. Da lernte er 1934 den 42jährigen Hermann Reemtsma kennen, einen Großindustriellen, dessen Firma damals von Altona aus zwei Drittel des deutschen Zigarettenmarktes kontrollierte. Und Reemtsma unterstützte ihn. Er kaufte seine Arbeiten und erteilte ihm neue Aufträge. Die daraus entstandene Sammlung wandelte Reemtsma 1960 in eine Stiftung um und gab dafür den Bau des Museums in Auftrag. Seitdem wuchs die Sammlung auf 130 plastische Werke an, darunter 24 Holzskulpturen und dazu 350 Zeichnungen. Ihr Herzstück sind die drei Plastiken „Moses“, „Fries der Lauschenden“ und „Das Wiedersehen“. Diese Werke wollte der Architekt des heute etwas befremdlich wirkenden, äußerst nüchternen Funktionsbaus durch die Lichtführung besonders hervorheben. Neben Barlach zeigt das Museum Sonderausstellungen mit Werken artverwandter Künstler und lädt zu Lesungen und musikalischen Abenden ein.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Ernst Barlach Hermann Reemtsma Stiftung

 

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