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Bischofsturm

Bischofsturm im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Vier Meter dicke Mauern zum Schutz vor den Grafen.

Geteilte Stadt – Nur mühsam entwickelte sich das altsächsische Dorf Hamm zu einer Handelssiedlung, da es immer wieder von Wikingern und Slawen überfallen wurde. Daran änderte auch die Hammaburg auf dem heutigen Domplatz wenig, mit der es im 9. Jahrhundert zum Missionsstützpunkt ausgebaut wurde. Die Burg war so schwach, dass der hier ansässige Erzbischof wiederholt in das besser befestigte Bremen fliehen musste. Um endlich Frieden zu schaffen, setzte der deutsche König den Sachsen Herrmann Billung als Markgrafen für das Gebiet ein und sorgte damit für den nächsten Konflikt. Denn jetzt stritten sich geistliche und weltliche Herrschaft um die Macht, so dass sich der Bischof um 1040 neben der alten Hammaburg als ersten Steinbau nördlich der Elbe einen 22 m hohen Wehrturm mit 4 m dicken Wänden errichten ließ. Die Grafen zogen sofort nach und bauten erst die Alsterburg am heutigen Rathaus und dann die Neue Burg an der heutigen Nikolaikirche. Damit zerfiel Hamburg für 150 Jahre in die bischöfliche Altstadt und in die gräfliche Neustadt. Nur noch die Reste des Bischofsturms erinnern daran. Sie wurden erst 1962 wieder entdeckt und sind seither in einem unterirdischen Schauraum zu besichtigen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hammaburg Wehrturm Alsterburg Neue Burg

 

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