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Börse

Börse im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Letzte Geschäfte mit Policen und   Getreide.

Verblasster Ruhm – Mit knapp 6.000 Millionären ist Hamburg die reichste Stadt Deutschlands und mit fast 50.000 Beschäftigten im Banken- und Versicherungsgewerbe sein zweitgrößter Finanzplatz. Als Börsenplatz hat die Stadt dagegen ausgespielt, obwohl sie auch da mal ganz vorne war. Denn hier gingen die Kaufleute als erste dazu über nur noch mit Schuldscheinen, statt mit Geld und Waren zu handeln. Der Treffpunkt dafür war seit 1558 die Trostbrücke. Und dort bezogen die Broker 25 Jahre später auch ihr erstes eigenes Haus. Den Namen „Börse“ übernahmen sie dabei von einem ähnlichen Handelsplatz in Brügge. Als die alte Börse 1842 dem Großen Brand zum Opfer fiel, waren die Börsianer schon in den Neubau umgezogen, in dem sie bis heute mit Versicherungen und manchmal noch mit Getreide handeln. Alle anderen Geschäfte sind ins Internet abgewandert, so dass der Parkett-Saal mit der großen Anzeigetafel überflüssig wurde. Die IHK ließ sich daraufhin ein mehrstöckiges Haus mit Gründerzentrum, Börsenclub und Veranstaltungsräumen so in den Saal einbauen, dass seine historische Hülle sichtbar blieb. Dadurch ist er trotzdem noch erkennbar als der Ort, an dem einst viel Geld gemacht und verloren wurde.


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Millionäre Trostbrücke

 

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