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Deichstr. Nikolaifleet

Deichstr. Nikolaifleet im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Letzter Rest von Alt-Hamburg nach Großem Brand und Krieg.

Alt-Hamburg – Nur einer Bürgerinitiative ist es zu verdanken, dass das letzte Stück Alt-Hamburg 1974 nicht abgerissen wurde. Die Häuser an der Deichstraße waren überraschend stehen geblieben, obwohl genau an diesem Ort 1842 der Große Hamburger Brand ausbrach. Doch der Wind trieb ihn zur Binnenalster, wobei er jedes dritte Hamburger Haus zerstörte und 20.000 Menschen obdachlos machte. Erst nach drei Tagen war er gelöscht. So wie hier, sah zuvor die ganze Altstadt aus. Giebel an Giebel reihten sich die repräsentativen Bürgerhäuser. Hinter ihren Toren lag meist eine hohe Diele mit bemalter Balkendecke, die auch zum Fleet hin ein Tor hatte, wo mit Schuten die Ware angelandet wurde. Dadurch war die Diele zugleich das Durchgangslager, neben dem in den Kontorräumen an Stehpulten die Buchhalter arbeiteten. Durch ein Fenster zur Diele hatte der Handelsherr sie dabei immer im Blick. Eine Treppe führte hoch auf die Galerie mit den Wohnräumen. Und darüber befanden sich die mit Winden bewirtschafteten eigentlichen Lagerböden. In der Nr. 37 ist ein solches Haus rekonstruiert worden, sogar mit dem Erker zum Fleet hin, der als Klo und „Mülleimer“ diente. Leider ist es nur den Haus-Gästen zugänglich.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Großer Hamburger Brand Bürgerhäuser Kontor Handelsherr

 

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