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Deutsches Schauspielhaus

Deutsches Schauspielhaus im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Unberechenbar: Skandale, Verrisse und Riesenerfolge.

Tops und Flops – Von Deutschlands größtem Sprechtheater lässt sich mit einiger Gewissheit eigentlich nur sagen, dass es zu groß ist. Der Zuschauerraum hat 1.200 Plätze und wirkt damit auch dann noch leer, wenn 700 Leute darin sitzen. Den Akteuren verlangt dies eine enorme Präsenz und noch mehr Stimmkraft ab. Doch auch sonst ist das Haus ein Ort der Extreme - eine Magic-Box, die aus hehren Ambitionen scheinbar beliebig Riesen-Blamagen, unsägliche Streits oder spektakuläre Erfolge macht. So wurden die Off-Theater-Experimente des Intendanten Tom Stromberg von der Fachpresse 2000 als „Ärgernis des Jahres“ verdammt und fünf Jahre später wurde das gleiche Haus unter dem selben Intendanten von den gleichen Kritikern als „Theater des Jahres“ gefeiert. Just nach diesem Erfolg übernahm allerdings Friedrich Schirmer vom Stuttgarter Staatstheater die Leitung. Und obwohl der dort recht erfolgreich war, wurde sein engagierter Start hier zunächst verrissen – eine Reihe von Tops und Flops, die sich bis zur ersten Nachkriegs- Intendanz unter Gustaf Gründgens zurückverfolgen lässt. Hamburgs erstes Theater taugt offenbar immer für eine Schlagzeile, und sicher schauen die Hamburger auch deshalb so genau hin.


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