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Dialog im Dunkeln

Dialog im Dunkeln im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Blind im Park, in einer Bar oder im schaukelnden Boot.

Rollentausch – Beim „Dialog im Dunkeln“ passiert nichts, was man mit geschlossenen Augen nicht auch alleine und ohne Eintrittsgeld erleben könnte. Trotzdem sind die Räume, die nur mit Düften, Winden, Temperaturen, Tönen und Texturen eine Bootsfahrt, einen Park, eine Stadt oder eine Bar simulieren eine Sensation. Denn sie sind stockdunkel und lassen die Versuchung, die Augen sofort wieder aufzureißen, völlig ins „Leere“ laufen – ein inszenierter Notstand also, in dem normale Alltags-Situationen plötzlich sehr aufregend werden, auch weil Sehende und Blinde dabei die Rollen tauschen. Denn ohne blinden Guide, dem man natürlich „blind vertrauen“ muss, ist man hier völlig erschossen. Aber um dieses prickelnde Gefühl ging es den Vätern der Idee 1988 gar nicht. Sie wollten vielmehr bei den Sehenden Verständnis für die Nöte Blinder wecken. Ähnlich sieht auch die Hamburger Sozialbehörde den „Dialog im Dunkeln“ vor allem als ABM-Projekt. Dass es auch anders geht, beweisen die privaten Betreiber von Dunkel- Bars in Berlin, Köln und anderen Städten. Dort verdienen Blinde ihr Geld als Animateure oder Kellner in ganz normalen Jobs und ihre Gäste haben dabei genauso viel Spaß wie im sozialen Hamburg.


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Tags

Düfte Winde Temperaturen Töne Texturen

 

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