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Fabrik

Fabrik im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Legende der Alternativ-Kultur und beliebte Konzert-Location.

Kultur für alle! – Was Anfang der 70er Jahre noch nach linkem Umsturz klang, bekäme heute höchstens noch zur Antwort: Welche denn? Oder es ginge unverstanden ganz ins Leere. In der Hamburger „Fabrik“ begleitete dieser Slogan 1971 als Kampfansage an das konservative Bildungsbürgertum die Gründung des ersten alternativen Kultur- und Kommunikationszentrums in einer Industriebrache. Bis in die 90er Jahre hinein sollte die „Fabrik“ zum Vorbild für viele ähnliche Gründungen in anderen Städten werden. Damals trafen sich hier beatbegeisterte junge Leute mit langen Haaren, in Jeans, Fransenkleidern und Pelzweste. Ihr Anführer, Horst Dietrich, ist über 30 Jahre später immer noch der Chef des Hauses. Auch deshalb ist es hier wohl etwas ruhiger geworden. Ihren guten Ruf als Location für Konzerte von Jazz bis Weltmusik hat sich die Fabrik aber bewahrt. Obwohl die Hälfte der maximal 1.200 Gäste hinter den Säulen der Halle von den Musikern kaum etwas sieht, ist das Dutzend Veranstaltungen im Monat gut besucht. Nachmittags fungiert das Haus als soziokulturelles Zentrum. Dann kommen vor allem Kinder, Frauen und Senioren zum Kochen, Töpfern, Fotografieren, Basteln und Spielen. So erfüllen sich Revolutionen.


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Horst Dietrich Konzerte Stadtteilkulturzentrum Kultur für alle

 

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