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Gänsemarkt

Gänsemarkt im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Lessing im Shopping-Kreuz an skandalösem Sterbeort.

Liebestod – Statistisch regnet es in Hamburg nicht mehr als in München oder Venedig. Trotzdem hat keine deutsche Stadt so viele Einkaufspassagen. Am Gänsemarkt sind es gleich drei: der Gerhof, die Colonnaden und die Gänsemarkt- Passagen. Aber hier ist auch abends etwas los. Denn neben der Staatsoper liegen drei Kinos in der Nähe und deren Gäste lassen den Abend gern in den umliegenden Restaurants ausklingen. Der leider ziemlich „beschissene“ Herr in der Mitte ist Lessing, der genau dort, wo er hinschaut, 1769 die Idee eines Deutschen Nationaltheaters begraben musste. Auch seine Zeitschrift „Hamburgische Dramaturgie“ mochte damals keiner lesen. Germanistikstudenten steht das heute nicht mehr frei, denn ihre Professoren halten die Schrift für die Geburtsurkunde des deutschen Dramas. Zu Füßen des Dichters lag im Mai 1912 ein 70jähriger feiner Herr im Sterben, der sich zuvor in einem benachbarten Edelpuff im Kalkhof übernommen hatte. Er gab sich als Graf Kronsborg aus und verschied noch auf dem Weg ins Hafenkrankenhaus. Durch eine Tätowierung am Knöchel erkannte man ihn als Frederik VIII., König von Dänemark. Seine Gattin und drei seiner acht Kinder nächtigten währenddessen im Hamburger Hof.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Gerhof Colonnaden Gänsemarkt-Passagen Lessing Frederik VIII. Kalkhof Edelpuff

 

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