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Grindel-Hochhäuser

Grindel-Hochhäuser im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Im Bezirksamt kann man einen der letzten Paternoster ausprobieren.

Paternoster – Nach dem Krieg sollte beim Wiederaufbau alles anders werden. Man wollte frei, hell, luftig und grün bauen und am liebsten mit jeder Tradition brechen, auch weil die von den Besatzern missverstanden werden konnte. Da war die „weiße Moderne“ der Weimarer Republik noch das Unverdächtigste, zumal deren Vertreter fast alle emigriert waren. Die Briten machten es den Hamburgern leicht. Sie hinterließen ihnen zwölf Fundamente samt Plänen und Baumaterial für ein Hauptquartier, dass sie dann doch in Frankfurt bauten. 1948 übernahm die Stadt das Projekt und errichtete die erste „Hochhauswohnstadt“ Deutschlands. Als „seelenlose Wohnmaschine“ attackiert und als Hamburgs „Manhattan“ bejubelt, war sie ein Zeichen des Aufbruchs. Der Paternoster im Bezirksamt Eimsbüttel war dann aber doch wieder sehr traditionell. Denn dafür war Hamburg früher berühmt. Während andere Städte den (geschlossenen) „Bonzenheber“ bevorzugten, favorisierte man hier den (offenen) „Proletenbagger“. Heute sind davon nur noch 40 übrig und dieser hier ist einer der letzten öffentlich zugänglichen. Also sofort ausprobieren! Denn die verbliebenen Paternoster werden nach und nach still gelegt und für Neubauten gibt es keine Genehmigung mehr.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hauptquartier Hochhauswohnstadt Wohnmaschine Paternoster Bonzenheber

 

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