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Hafenstraße

Hafenstraße im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Linkes Wohnprojekt mit langer Krawallgeschichte.

Utopien – Obwohl die 12 Häuser, die in den 80er und 90er Jahren das Symbol für Häuserkampf und Straßenschlachten waren, erst vor wenigen Jahren saniert wurden, sind sie fast schon wieder so bunt wie vorher. Wo einst an der Fassade prangte: „Wenn ihr uns räumt, holen wir die Russen“, wird heute gegen die „Privatisierung des öffentlichen Raums“ gekämpft. Schon immer verstanden es die Besetzer, ihre privaten Utopien vom „selbstbestimmten Leben“ mit aktuellen sozialen Konflikten zu verbinden. Damit brachten sie zeitweise bis zu 120.000 Leute auf die Straße, die mit ihren Demos Gewalttaten, Stromdiebstahl und verweigerte Mietzahlungen deckten. Nachdem 1987 mehrere Einigungsversuche gescheitert waren, wurden die Häuser mit Barrikaden, Wanddurchbrüchen und Brücken in den oberen Etagen zur Festung ausgebaut. Erst nach dem Aufzug von 5.000 sturmbereiten Polizisten gaben die Verteidiger auf. Seit Mitte der 90er Jahre eine selbstverwaltete Genossenschaft die Häuser übernahm, wurde es ruhiger. Provokationen und massiver Widerstand gegen die Ahndung von Rechtsbrüchen führen aber bis heute gelegentlich zu Ausschreitungen und Polizeieinsätzen – ein „rechtsfreier Raum“, klagen die Konservativen.


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Tags

Häuserkampf Straßenschlachten Festung Barrikaden rechtsfreier Raum

 

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