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Hans-Albers-Platz

Hans-Albers-Platz im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Denkmal für den Begründer des Reeperbahn-Mythos.

Blonder Hans – Ohne die Filme „Große Freiheit Nr. 7“ (1945), „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ (1954) oder „Das Herz von St. Pauli“ (1957) wäre St. Pauli heute wahrscheinlich ein Viertel wie jedes andere. An dem Helden dieser Filme, Hans Albers, konnten sich die Nachkriegs- Deutschen aufrichten. Seine jüdische Lebensgefährtin hatte ihn vor jedem Flirt mit den Nazis bewahrt, so dass er nach 1945 einfach weiter spielen konnte. Groß, blond und blauäugig, ließ er sich nie doubeln und gab dabei das liebenswürdige, stets verlässliche Raubein so überzeugend, dass er Deutschlands bestbezahlter Schauspieler wurde. Obwohl seinem Sarg 1960 in Ohlsdorf 10.000 Mensch folgten, rang sich das offizielle Hamburg nie zu einer Ehrung des Filmidols durch. Das übernahm 1985 der Star-Künstler Jörg Immendorff, nachdem er aus dem „La Paloma“ eine Künstlerkneipe gemacht hatte. Für den Platz davor schuf er eine fast drei Meter hohe Albers-Bronze, räumte sie aber gleich wieder ab, als der Senat nicht einmal den Platz dafür gestalten wollte. Erst 1999 kehrte sie zurück. Nebenan in der Gerhardstr. werben rosa Rene für das Scandia, eine Kneipe mit Sauna. Trinken können Männer und Frauen hier gemeinsam, schwitzen nur getrennt.


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Blonder Hans Jörg Immendorff La Paloma Hans Albers

 

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