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Hans Hummel

Hans Hummel im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Kinderspott und Schlachtruf: Hummel, Hummel! Mors, Mors!

Hummel! Hummel! – Natürlich ist es Unsinn, dass sich das Hamburger Autokennzeichen HH vom Hamburger Schlachtruf „Hummel!, Hummel!“ ableitet, aber die Geschichte ist so hübsch, dass sie ortsfremden „Quiddjes“ immer wieder gern erzählt wird. Angeblich geht der Ruf auf den Neustädter Stadtsoldaten Daniel Christian Hummel zurück, der mit seinen wilden Kriegsgeschichten aus der Franzosenzeit den Spott der Straßenjungen heraus forderte. Schon von weitem begrüßten sie ihn mit „Hummel, Hummel“. Als Hummel starb, bezog der Wasserträger Johann Wilhelm Bentz seine Wohnung und der hatte überhaupt keinen Nerv dafür, dass die Kinder den Ruf auf ihn übertrugen. Mit 30 Litern Wasser auf den Schultern konnte er sich jedoch schlecht dagegen wehren. Und so bellte er ein wütendes „Mors! Mors!“ zurück – die Kurzform des plattdeutschen „Klei di an ‚ n Mors“. Ins Hochdeutsche übersetzt hieß das: „Kratz Dich am Arsch“ und im übertragenen Sinne „Du kannst mich mal.“ Zur Erinnerung an den Wasserträger schuf der Bildhauer Richard Kuöhl 1938 den Brunnen-Hummel, und der bekam 2003 Hundert Kunststoffbrüder. 240 kg schwer und 1,82 m groß, bevölkern sie seither, bunt bemalt, die Gegend zwischen Hauptbahnhof und Alter Wall.


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Quiddjes Johann Wilhelm Bentz Richard Kuöhl

 

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