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Heine-Haus

Heine-Haus im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Erinnerung an einen Wohltäter und seinen spöttischen Neffen.

Ist die Elbe verbrannt? – Nein, so poplig, wie es das Heine-Haus glauben macht, hat der Bankier Salomon Heine nie gewohnt. Was heute so heißt, war nur das Haus seines Gärtners. Er lebte in einem Sommerhaus, dort, wo heute die Plancksche Villa steht. Heine muss ein ungewöhnlicher Mensch gewesen sein. Denn er finanzierte seinem Neffen Harry Heine, dem später getauften Heinrich, nicht nur eine Kaufmannslehre, die der nicht wollte, ein Tuchgeschäft, dass der unverzüglich in den Sand setzte, ein Studium, das er verachtete, eine Promotion, auf die er nicht viel gab und eine lebenslange Rente, die er mit zahlreichen Liebschaften verjubelte. Er ließ sich dafür von dem Begünstigten auch noch sein Leben lang öffentlich als Geldsack verspotten. Nicht genug damit, duldete er es, dass der Junggenius mit seiner unerwiderten Liebe zu seiner Tochter dauernd Streit in die Familie trug. Doch von der Generosität Heines profitierte auch Hamburg, denn nach dem Großen Brand von 1842 bürgte er mit seinem gesamten Vermögen für die Kreditwürdigkeit der Stadt und beschaffte aus aller Welt Geld für ihren Wiederaufbau. Dabei rief er den Verzagten zu: „Ist denn die Elbe verbrannt? Nein! Also ist nichts verloren!“


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Salomon Heine Bankier Heinrich Heine Großer Brand

 

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