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Laeisz-Halle

Laeisz-Halle im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Legendärer Segel-Reeder als Mäzen der klassischen Musik.

Segel-König – Der Reeder Carl Laeisz (gesprochen: Leiß) war schon sieben Jahre tot, als die von ihm gestiftete Musikhalle 1908 eröffnet wurde. Bis heute ist sie mit rund 320 Konzerten und 400.000 Besuchern im Jahr Hamburgs wichtigster Aufführungsort für klassische Musik. Laeisz war im letzten Drittel des 19. Jh. im Salpeterhandel mit Chile reich geworden und hatte dabei Schifffahrtsgeschichte geschrieben. Denn obwohl er mehrere große Dampfschiffgesellschaften mitbegründet hatte, hielt er an seinen Seglern fest, weil die noch bis in das 20. Jh. hinein schneller waren als die moderne Konkurrenz. Als Laeisz die Segelei 1931 aufgab, segelte als letzter Reeder der Welt nur noch ein Finne. Auf Carl Laeisz geht auch die immer noch gepflegte Tradition zurück, nach der alle Schiffsnamen der Reederei mit „P“ beginnen, so wie sein erstes Schiff. Das hatte er nach seiner Frau benannt, die er wegen ihrer krausen Haare „Pudel“ rief. Von den insgesamt 85 Laeisz-Seglern existieren nur noch vier. Drei sind Museumsschiffe, darunter die Passat in Travemünde und eins, die Kruzenstern, dient als russisches Ausbildungsschiff. Auch die Pudelplastik auf dem Laeiszhof (Trostbrücke 1) erinnert an den großen Reeder.


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Tags

Carl Laeisz Salpeter Chile Segler Kruzenstern Pudel

 

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