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Lange Reihe

Lange Reihe im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Bunte Armut geht und rosa Wohlstand kommt.

Von bunt nach rosa – Noch ist das Leben in Hamburg nirgendwo bunter als auf der Langen Reihe in St. Georg. Doch das ändert sich gerade. Eigentumswohnungen und steigende Mieten verdrängen zunehmend die Multikulti-, Drogen- und Prostituiertenszene, die sich hier seit Jahrzehnten zu Hause fühlte. Stattdessen siedeln sich immer mehr besser betuchte Schwule und Lesben an. Die vielen Läden, Bars und Kneipen auf der 1,8 Kilometer langen Straße werden dabei immer origineller und machen sie zur beliebten Shopping- und Ausgehmeile – die Nebenstraßen eingeschlossen. Noch beträgt der Ausländeranteil hier 40 Prozent. Aber er sinkt rapide. Wo sich früher Familien mit vielen Kindern eine Wohnung teilten, leben heute Singles und Paare, die nie welche haben werden, so dass der Stadtteil in wenigen Jahren ein Drittel seiner Einwohnerzahl verlor. An der Nummer 71 erinnert eine Tafel daran, dass hier der „Blonde Hans“ geboren wurde. Der Durchgang in der Nummer 17 führt zur „Koppel 66“, einer Hamburger Institution für Kunsthandwerk mit 18 Ateliers für Mode und Design in einer alten Fabrik. Und gleich um die Ecke, im Hotel Atlantic an der Außenalster, logiert der König der Deutsch-Rocker, Udo Lindenberg.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Schwule Lesben Udo Lindenberg Hotel Atlantic Blonder Hans

 

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