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Panoptikum

Panoptikum im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) 125 echte Wachs-Promis aus Politik und Showgeschäft.

Damen ohne Unterleib – Steffi Graf im Unterhemdchen, Marilyn Monroe gerade noch im BH, sonst nackt, die Beatles mit Glatze, Napoleon ohne Arme und Altkanzler Schröder sogar ohne Kopf – jedes Jahr im Januar herrscht Chaos im Panoptikum. Denn dann werden die 125 Promis aus Geschichte, Politik und Showgeschäft ausgezogen, auseinander genommen und geputzt, die Haare gewaschen und die Kostüme gereinigt. Nur Otto Lilienthal hat seine Ruhe. Ihn aus seinem Flieger an der Decke zu ziehen, ist zu umständlich. Außerdem sieht man den Dreck dort oben auch nicht so. Deshalb ist er nur alle drei, vier Jahre dran. Mit der Perfektion des Wachsfigurenkabinetts der Madame Tussaud in London kann es das Hamburger Panoptikum nicht aufnehmen. Aber das stört die 130.000 Besucher im Jahr nicht. Honecker wurde trotz seiner eigentlich „falschen“ Nase sogar schon geohrfeigt. Unter den vielen, ständig den Betreiber und das Konzept wechselnden Häusern am Spielbudenplatz ist das Panoptikum seit 1879 in der Hand derselben Familie und damit eines der wenigen Häuser mit Geschichte. Zu den Wachsfiguren wurden damals als leibhaftige Kuriositäten auch lebendige siamesische Zwillinge und echte Damen ohne Unterleib gezeigt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Steffi Graf Marilyn Monroe Beatles Otto Lilienthal Honecker

 

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