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Puppenmuseum

Puppenmuseum im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Blick in die Vergangenheit wie durch ein Schlüsselloch.

Nostalgisches Paradies – Die 60 Puppenstuben und Krämerläden des Falkensteiner Puppenmuseums werden von 300 Puppen bewohnt und veranschaulichen besser als manches große Museum, wie sich das bürgerliche Leben in den letzten 200 Jahren verändert hat. Jede der Einrichtungen ist ein kleiner Kosmos und zeigt detailliert, was die Hausfrau zum Wirtschaften und die Familie zum Wohlfühlen brauchte. Wie durch ein Schlüsselloch in die Vergangenheit sieht man Möbelstile und Moden, längst vergessene Küchen- und Haushaltsgeräte, dazu Geschirr, Spielzeug oder Musikinstrumente. Das Gebäude des Museums wurde 1926 von einem Bauhaus-Architekten als Landhaus errichtet. Es galt damals als beispielhaft für den neuen Stil und war weit über Hamburg hinaus bekannt. Zusammen mit dem Park gehörte es dem Verleger Axel Cäsar Springer, bevor er beides 1980 zur Erinnerung an seinen Sohn der Stadt für die Öffentlichkeit übergab. Seitdem heißt der Park nach Sven Simon, dem Pseudonym, unter dem der junge Springer als Sportfotograf bekannt wurde. Er war erst 38 Jahre alt, Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ und sollte seinen 68jährigen Vater ablösen, als er sich auf einer Parkbank an der Alster in die Stirn schoss.


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Tags

Puppenstuben Krämerläden Sven Simon Axel Cäsar Springer

 

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