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Schwanenvater

Schwanenvater im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Gute Pflege für Hamburgs Totemtier, den Alsterschwan.

Weiße Freiheit – Hamburgs 130 Alsterschwäne sind echte Großstadt-Viecher: Sie leben in Normalehen, in Kommunen, als schwule Paare, Alleinerziehende und in Dreiecksfamilien. Dass sie einmal im Jahr auf den eisfreien Eppendorfer Mühlenteich umziehen müssen, ist ebenfalls der Großstadt geschuldet. Sie lässt ihnen nicht genug Ruhe, sich ihr Eisloch selber frei zu halten. Den Umzug organisiert Hamburgs „Schwanenvater“ Olaf Nieß, den die Stadt ganzjährig für seinen Job bezahlt. Denn für die Hamburger sind Schwäne das Symbol ihrer Freiheit, seit sie sich im 15. Jahrhundert das Recht nahmen, welche zu halten – ein Privileg, dass bis dahin nur Grafen und Herzögen zustand. Deshalb sind sie auch sehr tolerant, etwa wenn die Männchen in aller Öffentlichkeit Sex miteinander haben, sogar Nester bauen und erst scheitern, wenn ihnen Nieß Eier unterschiebt. Wiederum haben die schwulen Kerle kein Problem, wenn es einer von ihnen doch mal mit einer Frau probiert. Sie kümmern sich auch um die Jungen ihres Ex, ohne der Mutter dabei Stress zu machen. Schon etwas länger her, versuchten es gleich acht Paare in einer Kommune. Doch ein alter Haudegen, der sich dabei übergangen fühlte, jagte sie zornig wieder auseinander.


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Alsterschwäne Schwanenvater Olaf Nieß Freiheit Symvbol Sex

 

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