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St. Jacobi

St. Jacobi im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Der liebe Gott modern: mit Orgel, Tanz und Meditation

Banausen – Von der St. Jacobikirche aus dem 14. Jahrhundert war nichts mehr übrig, nachdem ihr riesiger Turm bei einem Bombenangriff 1944 in das Kirchenschiff gestürzt war. Gerade noch rechtzeitig hatte der Kirchenvorstand beschlossen, die wichtigsten Schätze in einen Schutzraum unter dem Turm zu bringen. So blieb auch die größte Barockorgel Nordeuropas, ein Werk des berühmten Arp Schnitger von 1693 erhalten. Mit 4000 Pfeifen und 60 Registern ist sie, seit die Kirche 1963 rekonstruiert wurde, wieder ihre Hauptattraktion. Denn das Instrument beschert der Gemeinde nicht nur gut besuchte Gottesdienste, viele Konzerte und Tagungen, sondern vor allem viel mehr Mitglieder, als sie amtlich hat. Sicherlich tragen dazu auch die plattdeutschen Predigten bei, die fernöstlichen Meditationen und die Tanzgottesdienste, das Turmcafé oder die „Mittagspausen für die Seele“. Immerhin fand 1720 auch ein Johann Sebastian Bach das Instrument so toll, dass er sich hier als Organist bewarb. Als er aber für die Ehre, daran zu spielen, Geld mitbringen sollte, anstatt welches damit zu verdienen, verzichtete er dankend. Den „banausischen Jacobiten“ trug das eine geharnischte Strafpredigt ihres Pastors ein.


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Tags

Arp Schnitger Johann Sebastian Bach Barockorgel

 

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