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Vier- und Marschlande

Vier- und Marschlande im Stadtspiel Hamburg (Vorderseite) Museums-Gehöft Rieckhaus in Curslack bei Bergedorf.

Blumen und Blutegel – Bergedorf ist die Hauptstadt der Vier- und Marschlande, des traditionellen Gemüsegartens Hamburgs, der am Wochenende regelmäßig zum Ziel für Freizeit-Kapitäne, Radler, Wanderer und Inline-Skater wird. Obwohl die Stadt seit 70 Jahren zu Hamburg gehört, fühlt sich der Bergedorfer immer noch als Bergedorfer. Wenn er in die Stadt geht, meint er die eigene Fußgängerzone Sachsentor mit ihren schönen Fachwerkhäusern, nach Hamburg dagegen fährt er in die Stadt. Bis heute bauen in den Dörfern der Gegend 40 Betriebe in mehr als 800 Gewächshäusern vor allem Blumen, Tomaten und Erdbeeren an. Damit bewirtschaften sie eine der größten zusammenhängenden Anbauflächen Deutschlands und der Schmuck an den alten Häusern zeigt, dass man davon schon immer ganz gut lebte. Die Erdbeerernte Anfang Juni wird jedes Jahr mit einem großen Fest am Museums- Gehöft Rieckhaus in Curslack eingeläutet und den Erntedank im Oktober feiert man mit einem ebenso beliebten Umzug, der vor allem den Blumen gilt. Eine frühere Spezialität der Vier- und Marschländer ist dagegen in Vergessenheit geraten. Da züchteten sie in speziellen Gräben Blutegel, die sie in Hamburg an Apotheken und Großhändler verkauften.


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Blutegel Bergedorf Gemüse Blumen Gewächshäuser

 

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