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4711-Haus

4711-Haus im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Begründung einer Welt-Marke 
mit „unlauterem Wettbewerb“.

Duft-Pirat – Das 4711-Haus erzählt nicht nur die Erfolgsgeschichte einer bekannten Marke, es steht auch für ein frühes Beispiel von Produktpiraterie. Denn Wilhelm Mülhens, der Firmengründer, verkaufte sein Wässerchen als Farina- Produkt. Acht Jahrzehnte lang wehrte sich der echte Farina dagegen, bis sich auch dank seines Engagements ein deutsches Markenrecht entwickelt hatte, das solche Trittbrettfahrten ab 1881 untersagte. Die Geschichten, hinter denen Mülhens sein unlauteres Treiben zu verstecken suchte, werden bis heute als Gründungsmythen der Firma weitererzählt. Dabei war der Kartäusermönch, von dem das Geheimrezept für das unechte Echte stammen soll, genauso erfunden, wie der Franzose, der die Nummer 4711 an das Haus malte und dem Parfum seinen Namen gab. Aber das kümmert heute niemandem mehr. Nach einer Reihe von Übernahmen blieb von der Firma nicht mehr als der Markenname: „4711 – echt Kölnisch Wasser“ und der ist aus der Werbung verschwunden. Im einstigen Firmensitz sprudelt die Legende noch aus einem Brunnen. Dazu erklingt draußen immer zur vollen Stunde ein Glockenspiel und begleitet mit der Marseillaise und dem „treuen Husaren“ den Vorbeimarsch französischer Holzsoldaten.


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Tags

Wilhelm Mülhens Markenrecht Kartäusermönch Franzose Glockenspiel Marseillaise

 

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