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Alter Markt

Alter Markt im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Gaffelhaus und Reitergeneral, Kallendrisser und Platzjabbeck.

Kölscher Tiefsinn – Der Alter Markt ist Kölns erster Versammlungs- und Vergnügungsort. Früher wurde hier gehandelt, tourniert, geköpft und gehängt oder auch der Kaiser empfangen. Heute feiern am selben Ort die Schwulen ihren CSD, die Gewerkschaften ihren 1. Mai und die Tierschützer den Tierschutz, wenn nicht gerade irgend ein Markt stattfindet. Vor allem aber wird hier am 11.11. 11.11 Uhr der Karneval und am „Wieverfastelovend“ der Straßenkarneval eröffnet. Dafür steht der Jan-von-Werth-Brunnen als Erinnerung an einen Reitergeneral des 30jährigen Kriegs, der über ein Volkslied zum Karnevalshelden wurde. In diesem Lied blitzt der Knecht Jan bei Griet ab, weil er ihr zu arm ist und als er viele Jahre später reich wieder heimkehrt, sagt er zu ihr „Wer et het jedonn“ und sie antwortet: „Wer et het jewoß“, was sich mit „hinterher ist man immer schlauer“ übersetzen lässt, aber viel tiefsinniger klingt. Vom Platzjabbek unter der Ratsturmuhr, der immer zur vollen Stunde seine Zunge heraus streckt und dem kleinen Kallendrisser (Regenrinnenscheißer) gegenüber am Haus Nummer 24 weiß man dagegen fast gar nichts verbindlich, und das lässt Platz für jede Menge populärer Geschichten und Legenden.


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Karneval Jan von Werth Griet Platzjabbek Kallendrisser

 

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