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Bastei

Bastei im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Essen mit Aussicht, aber nur für gut zahlende Gruppen.

Fremde Federn – Wer mal eben 3.600 Euro übrig hat und mindestens 60 Gäste einladen will, der findet dafür kaum einen schöneren Ort in Köln als das Restaurant Bastei am Konrad-Adenauer- Ufer. Für weniger ist die berühmte Aussicht nicht zu haben. Dafür sorgt die Köln-Kongress GmbH, die das Objekt vermietet und alle Forderungen nach einer „Bastei für alle!“ ablehnt. Das ufoähnliche Panoramarestaurant ist ein Bau des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn von 1923/24 auf den Mauern eines alten preußischen Festungsturms. Seine expressionistisch inspirierte Bauform, seine Zacken und Glasflächen waren damals so umstritten, dass Riphahn erst ein 1:1-Modell aus Holz bauen musste, um die Kritiker zu beruhigen. Mit „Bau dat Ding, Riphahn, aber machen ses schön“, soll ihm Oberbürgermeister Konrad Adenauer daraufhin persönlich seinen Segen erteilt haben. Es sollte Riphahns bedeutendster Bau werden und dem 35jährigen den Durchbruch als Architekt bescheren. Dass er den Entwurf in großen Teilen bei seinem Lehrer, dem genialen Bruno Taut gekupfert hatte, spielte keine Rolle. Wahrscheinlich sah man darüber hinweg, weil Tauts Pläne für ein „drehbares Haus“ an der Kurischen Nehrung nie verwirklicht wurden.


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Adenauer-Ufer Köln-Kongress Wilhelm Riphahn Holz Modell Bruno Taut

 

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