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Colonius

Colonius im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Abstieg vom Publikumsmagneten zum schnöden Sendemast.

Aussicht für Monteure – Der Colonius ist zwar der Höchste, aber der Dom bleibt der Größte, sagten die Kölner, als der Fernsehturm 1981 eingeweiht und von den Stadt-Anzeiger-Lesern „Colonius“ getauft wurde. Immerhin war er mit seinen 266 m der siebthöchste Turm Deutschlands. 6 m/s schaffen seine Lifts, aber man kann ihn über 925 Stufen auch zu Fuß besteigen. In diese Verlegenheit kommen allerdings nur noch Monteure. Denn trotz seiner Popularität wurde der Colonius 1993 geschlossen. Seitdem wird er nur noch als Sendemast für etwa 20 Radio- und Fernsehprogramme genutzt. Obwohl die Deutsche Funkturm GmbH einräumt, wöchentlich mindestens zwei Anfragen von Gastwirten zu bekommen, die das Drehrestaurant in der Kanzel wieder eröffnen wollen, wird daraus nie etwas. Angeblich ist das Café nicht wirtschaftlich zu betreiben. In Berlin, München, Dortmund und anderen Städten ist das merkwürdigerweise kein Problem. Dort werden die Gäste sogar gebeten, schnell wieder zu gehen, ohne dass die Warteschlangen deshalb kürzer werden. Köln teilt damit das Schicksal von Hamburg, Nürnberg, Frankfurt/M oder Dresden. Auch dort lieferten Umbauten den Anlass, die Funktürme mit der gleichen Begründung zu schließen.


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Fernsehturm Sendemast Drehrestaurant

 

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