Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Deutsches Tanzarchiv

Deutsches Tanzarchiv im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Jedes Jahr eine neue Ausstellung mit vielen Veranstaltungen.

Verweile doch, … – Als flüchtigste aller Augenblicks- Künste ist der Tanz die am schwersten konservierbare und museal darstellbare. Und doch versucht das Deutsche Tanzarchiv der Sparkasse genau eben das. Auf gerade einmal 300 m2 widmet es sich dem Traum von einer „Tanzschrift“, die jeden Tanz aufzeichnen und wiederholbar machen will und erst dann der Geschichte vom Hofballett bis zum Durcheinander heutiger Schulen und Stile. Kurios mutet es dabei an, dass bis in das 19. Jh. hinein alle Balletts auch in den Frauenrollen von Männern getanzt wurden. Das änderte sich erst mit den Ballerinen des romantischen Spitzentanzes, die „mann“ aber schon bald weniger sehen als verführen wollte, sodass das Ballett in eine tiefe Krise geriet. Bevor es verschwand, verhalfen ihm russische Kompanien Anfang des 20. Jahrhunderts zu neuem Ruhm. Doch gleichzeitig erklang auch schon der Ruf „Zurück zur Natur“ und begründete den modernen Ausdruckstanz. Bis heute bewegt sich der Tanz zwischen diesen beiden Polen. Das Museum kann auf viele Nachlässe und Sammlungen, 3.000 Videos, 12.000 Bücher, 16.000 Zeitschriften, 300.000 Fotos und eine halbe Million Rezensionen zurückgreifen, um diese Entwicklung zu illustrieren.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Tanzschrift Ausdruckstanz Ballett

 

Stadtspaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour zu den Ringen
(bitte auswählen)
City-Tour Südwärts
(bitte auswählen)
City-Tour Nordwärts
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: