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Deutz

Deutz im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Die schäl Sick mausert sich zum Dienstleistungsstandort.

Barbarenland – Konrad Adenauer dachte wie die meisten Kölner. Hinter Deutz beginnt die asiatische Steppe und gegen deren Bewohner ist jedes Misstrauen gerechtfertigt. So rührt die Bezeichnung „Schäl Sick“ für die andere Seite zwar von den schielenden Pferden her, die dort mit nur einer Scheuklappe die Schiffe bergauf zogen, meinte aber eigentlich den scheelen Blick der Deutzer. Denn Gutes versprach das andere Ufer nie. Schon vor 2000 Jahren saßen dort die Barbaren, gegen die sich die Römer mit einer Brücke und einem Kastell verteidigten. Später gehörte Deutz dem Erzbischof, von dem sich Köln befreit hatte, stand also wieder im feindlichen Lager und nahm neben Juden und Protestanten auch andere Vertriebene aus Köln auf. Paradoxerweise führte gerade das zu einer gewissen Annäherung. Denn die größere Freiheit in Deutz erlaubte dort die Ansiedlung von Vergnügungsstätten, die im bigotten Köln verboten waren. Neben dem Blick auf die Altstadt waren sie für viele Kölner lange Zeit der einzige Grund, mal die Seiten zu wechseln. Heute bietet der Stadtteil dafür viele Gründe. Mit seinen Dienstleistungsangeboten und der 50 am Anfang seiner Postleitzahl zählt sich Deutz sogar stolz zur Kölner Innenstadt.


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asiatische Steppe Schäl Sick Pferde Barbaren Erzbischof Vergnügungsstätten

 

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