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Eigelsteintor

Eigelsteintor im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Mit „kölschem Boor“ als Symbol der Kölner Freiheit

Klein-Istanbul – Der Eigelstein war Teil der römischen Heerstraße, die von Süden nach Xanten führte und gehörte, wie es das Eigelsteintor zeigt, seit dem 13. Jh. zu Köln. Heute lädt das Tor zu Fronleichnam zum ältesten Kölner Straßenfest mit bis zu 450.000 Gästen ein. In einer Nische des Tores steht der Kölsche Boor, der in der alten Reichsverfassung Kölns Freiheit symbolisierte. Der Spruch darunter: „Halt fass Du kölscher Boor, bliev beim Reich, et fall sös ov sor!“, zeigt, dass nur der Kaiser diese Freiheit garantierte. Das Wrackteil nebenan stammt von einem Kutter, der den einzigen Überlebenden des Kreuzers „Cöln“ rettete, der bei einer Seeschlacht mit den Engländern 1914 unterging. Ab Mitte das 19. Jh. verkam die Gegend zum Armenquartier. Prostitution, Suff und Kriminalität trugen ihr im 20. Jh. sogar den Ruf des „Chicagos am Rhein“ ein. Vor allem der Stavenhof mit seinen „5-Mark-Pöpperche“ galt deshalb noch bis in die 80er Jahre als heißes Pflaster. Erst nach der Stadtteilsanierung wurde es schick, hier zu wohnen. Am Eigelstein 125 steht Deutschlands schmalstes Haus (2,56 m) und die Weidenstr. lohnt einen Abstecher wegen der vielen türkischen Läden, die sich dort seit 1962 ansiedelten.


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Xanten. Fronleichnam Kölsche Boor Kreuzer Cöln Prostitution Chicago am Rhein türkisch

 

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