Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Fischmarkt

Fischmarkt im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Wo einst der Handel florierte, 
bummeln heute Touristen.

König Kunde – Jahrhunderte lang war das Rheinufer als Warenumschlagplatz mit Kais und Kränen, Handels- und Lagerhäusern, Öl- und Getreidemühlen, Hotels und Gasthäusern das Herz der Kölner Wirtschaft. Heute ist es mit seinen vielen Kneipen und Cafés sowie den Anlegestellen der Köln-Düsseldorfer nur noch das Herz des Kölner Tourismus. Fisch spielte durch die vielen Fastentage im katholischen Köln schon immer eine große Rolle. Daran erinnert der Fischmarkt. Dort wo heute der Fischbrunnen steht, stand früher der Pranger. Um ihn scharten sich die Fischweiber, um wegen des Gestanks möglichst Abstand zu den Häusern zu halten. Als Fischkaufhaus wurde im 16. Jh auch das benachbarte Stapelhaus gebaut. Sein heutiger Name erinnert an Kölns Stapelrecht von 1259 bis 1831. Das fußte darauf, dass die Waren in Köln auf kleinere Schiffe umgeladen werden mussten, weil ab hier für die großen das Wasser zu flach wurde. Die Kölner nutzten diese Not, um sich Vorkaufs-, Prüf- und Kennzeichnungsrechte zu sichern, mit denen sie bequem reich und ihre Stadt zur Handelsmetropole wurde. Und dieser Handel prägte die kölsche Mentalität mit ihrem Hang zum Ausgleichen, Vermitteln und Gewährenlassen bis in die Sprache.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Fischbrunnen Fischkaufhaus Stapelhaus Stapelrecht

 

Stadtspaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour zu den Ringen
(bitte auswählen)
City-Tour Südwärts
(bitte auswählen)
City-Tour Nordwärts
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: