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Fort I

Fort I im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Festungswerk, Gedenkstätte
und Abenteuerspielplatz.

Krieg und Frieden – Die Preußen hatten in Köln wenig Glück mit ihren Festungswerken. Der Wiener Kongress war kaum zu Ende, da legten sie den inneren Festungsring an, um nicht gleich wieder von den Franzosen überrannt zu werden. Doch als der 1863 fertig war, schossen die Geschütze schon so weit, dass er nichts mehr nutzte. Deshalb bauten sie nach 1870/71 einen zweiten, größeren Festungsring. Und als der 1880 stand, gab es sechs Jahre später Granaten, gegen die seine Ziegelmauern und Erdwälle keinen Schutz mehr boten. Daraufhin wurde der Ring bis 1914 mit Stahlbeton und Panzerungen noch einmal verstärkt, aber auch das nutzte nichts, denn 1918 erzwang der Versailler Vertrag den Abriss der Befestigung, ohne dass sie je einen Schuss abbekommen hätte. Nur Konrad Adenauer war es zu verdanken, dass einige Forts stehen blieben und in die Gestaltung des neuen Grüngürtels einbezogen wurden. Im Fort I feierten die Kölner 1926 nach dem Abzug der alliierten Besatzer ihre Freiheit und errichteten den Opfern der kölschen Regimenter ein Denkmal. Die 68er-Generation drehte das Vermächtnis ihrer toten Großväter um. Sie machte aus der Gedenkstätte einen Abenteuerspielplatz und nannte ihn Friedenspark.


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Preußen Festungsring Adenauer Forts Abenteuerspielplatz

 

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