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Gerling-Viertel

Gerling-Viertel im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Ein Bilderbuch der neueren Architektur-Geschichte.

Reichskanzlei – Obwohl es im Friesen-„Veedel“ längst keine Huren mehr gibt, schwingt in seinem Namen immer noch die Erinnerung an seine Vergangenheit als Rotlichtbezirk mit. Das ist 30 Jahre her. Damals wurde der lange vernachlässigte Stadtteil wieder aufgemöbelt, Bars und Kneipen verdrängten die Puffs und steigende Mieten das halbseidene Milieu. Dafür rückte die Szene nach und wie fast überall folgte ihr das junge, bürgerliche Publikum. Davon profitierte auch das Päffgen - Kölns letzte Hausbrauerei, die viele deshalb auch als die kölsche „Weetschaff“ schlechthin empfehlen. Wichtigstes Unternehmen im Viertel war seit den 20er Jahren die Gerling- Versicherung. Der Firmensitz in einem Wohnhaus in der Von-Werth-Straße wurde immer größer und nahm schließlich ein ganzes Quartier ein, als der Sohn des Gründers in den 50ern am Gereonshof ein Hochhaus baute. Der aufwendig mit Naturstein verkleidete Monumentalbau war heftig umstritten und wurde als „Reichskanzlei“ angefeindet, weil Hitlers Lieblings- Bildhauer Arno Breker daran mitwirkte. Gerlings letzter Coup war 2001 das Ring-Karree von Star-Architekt Norman Foster. Die Versicherung hatte nicht mehr viel davon. 2006 ging sie im Talanx-Konzern auf.


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Päffgen Hausbrauerei Reichskanzlei Arno Breker Ring-Karree Norman Foster

 

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