Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Groß St. Martin

Groß St. Martin im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Jahrhunderte lang die alles überragende Krone Kölns.

Fußbad für St. Martin – Bis weit in das 19. Jh. hinein war Groß St. Martin (im Unterschied zu Klein St. Martin an der Deutzer Brücke) das, was heute der Dom ist – die alles überragende Dominante in der Stadtsilhouhette und Kölns Wahrzeichen. Das umliegende Viertel heißt noch immer nach dem imposanten spätromanischen Bau. Sehenswert ist er vor allem wegen der reichen Gliederung seines Vierungsturms im Kontrast zur Nüchternheit seines Innenraums als Folge der totalen Kriegszerstörung. Erst 1985 wurde die Kirche wieder geweiht und den Kölner Latinos übergeben, denn die alte Gemeinde hatte sich inzwischen aufgelöst. Bei Grabungen für den Wiederaufbau war man auf römische Lagerhallen und eine noch ältere römische Sportarena mit Schwimmbad gestoßen. Die Historiker vermuten, dass auf den Fundamenten dieser Römerbauten vielleicht schon im 7. Jh. eine St. Martins-Kirche stand, weil der Heilige zu dieser Zeit besonders verehrt wurde. Bis heute führt er am Martinstag (11.11.) hoch zu Ross als römischer Ritter einen langen Kinderfackelzug vom Dom hierher. Vor der Kirche wird dann ein Feuer angezündet, die Kinder singen Martinslieder und sie bekommen einen Weckmann (geformtes Milchbrötchen).


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Wahrzeichen Martinstag Latinos Schwimmbad Sportarena Martinslieder Weckmann

 

Stadtspaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour zu den Ringen
(bitte auswählen)
City-Tour Südwärts
(bitte auswählen)
City-Tour Nordwärts
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: