Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Hansahochhaus

Hansahochhaus im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Expressionismus am Bau und einer der letzten Paternoster

Geil und geizig – Das Hansa-Hochhaus war 1925 eines der ersten Hochhäuser in Deutschland und kurzzeitig sogar der höchste Büroturm Europas. Behauptet hat es seinen Platz in der Architekturgeschichte. Denn dort gilt es als eines der wenigen realisierten Großprojekte des Expressionismus, der sich im Krieg am Bau nicht entfalten konnte und im Frieden von der Neuen Sachlichkeit überholt wurde. Die Unsicherheit im Umgang mit Schmuckelementen an den inzwischen weitgehend seriell gefertigten Bauten reflektiert den Konflikt zwischen Altem und Neuem. Hier äußert er sich in angedeuteten Pfeilern, spitzen Fenstern, Art-Deco-Schlusssteinen und gotisierenden Tier- und Menschenköpfen. Technikgeschichtlich bietet das Hansa-Hochhaus einen der letzten nutzbaren Paternoster der Stadt, den man ausprobieren sollte, bevor auch er verschwindet. Und schließlich ist das Haus als Wiege von Saturn auch für die Wirtschaftshistoriker interessant. Denn der Elektroriese eröffnete hier in den 70ern, damals noch als GmbH, Kölns erstes Technik-Kaufhaus und warb mit der angeblich „größten Schallplattenschau der Welt“. Heute ist der „Geiz ist geil“-Planet eine Holding mit über 150 Großmärkten in Deutschland und Europa.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Expressionismus Paternoster Saturn Technik-Kaufhaus

 

Stadtspaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour zu den Ringen
(bitte auswählen)
City-Tour Südwärts
(bitte auswählen)
City-Tour Nordwärts
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: