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Heinzelmännchenbrunnen

Heinzelmännchenbrunnen im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Die Neugier einer Schneiderin vertreibt fleißige Wichtel.

Schädelspalter – Die meisten Nichtkölner begegnen der Stadt wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte von den Heinzelmännchen, die den Kölnern die Arbeit abnahmen, bis ihnen eine Schneidersfrau nachspionierte und sie mit Erbsen zu Fall brachte, sodass sie nie wieder kamen. Du sollst Dein Glück nicht versuchen, vielleicht ist das die Moral der Geschichte oder sie ist ein Gleichnis auf das Ende der guten alten Zeit mit der neuen Gewerbefreiheit ab 1815. Oder der Dichter August Kopisch, ein preußischer Beamter, wollte sich über die Kölsche Gemütlichkeit lustig machen, die die Düsseldorfer sogar für Faulheit halten. Wie auch immer. Köln stiftete dem Heinzelmännchen-Erfinder 1899 zu seinem 100. Geburtstag den Heinzelmännchenbrunnen. Dahinter lädt seit 1904 das Traditions- Brauhaus „Früh am Dom“ ein. Über seinem Eingang erinnert ein Relief an Petrus von Mailand, einen Ketzer, der später zum Inquisitor wurde und die eigenen Genossen jagte, bis sie ihn umbrachten. Wahrscheinlich erinnerte das Schwert, dass ihm dabei durch den Schädel fuhr, die Kölner Brauer an die Spätfolgen ihres Biers. Denn sie erhoben den Ermordeten zu ihrem Schutzpatron, nachdem ihn der Papst zum Märtyrer erklärt hatte.


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Schneidersfrau August Kopisch Früh am Dom Petrus von Mailand Ketzer Inquisitor

 

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