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Klingelpütz

Klingelpütz im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Park mit Knast-Geschichte und prominentem Nachbarn.

Klingel zum Herrn – Wenn sich in Köln mal was erhebt, sind es meistens die Trümmerberge des II. Weltkriegs. Beim Klingelpütz sind es dagegen die Abriss-Trümmer des früheren Zentralgefängnisses. Das war 1838 von den Preußen nach amerikanischem Vorbild errichtet worden und löste den Strafvollzug in den Türmen der Stadtmauer ab. Seinen Namen Klingelpütz bekam Kölns erster Knast von einem früheren Brunnen an gleicher Stelle. Und dieser Name ging 1969 auch auf den Neubau in Ossendorf über, nachdem mehrere Fluchten den alten Klingelpütz in den Ruf gebracht hatten, undicht wie ein Teesieb zu sein. Das war er unter den Nazis noch nicht, denn die richteten darin noch über 1.000 Menschen hin. Die Klingelpützstr. stößt im Süden auf das Altengrabengässchen. Dort lebten früher die Ausgestoßenen: Henker, Kloakenleerer, Bettler, Abdecker und Hundeschläger. Napoleon, ging hier incognito spazieren und war von der Armut des Viertels so erschüttert, dass er spontan Geld spendete. Die Mauer entlang der Gasse schützt den erzbischöflichen Garten. Wer Deutschlands ersten Katholiken mal besuchen will, muss in die Kardinal-Frings- Str. 10. Da wohnt der Kardinal mit ganz normalem Namensschild und privater Klingel.


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Zentralgefängnis Ossendorf Altengrabengässchen Kardinal

 

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