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Malakowturm

Malakowturm im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Technisches Denkmal und Erinnerung an den ersten Medien-Krieg.

Taufpate Schock – Eigentlich ist der Kölner Malakowturm gar kein Malakowturm. Denn so wurden ab 1855 die neuen Fördertürme mit Dampfmaschinen- Antrieb im Bergbau genannt, die man wegen der erhöhten Kräfte massiv wie Festungstürme baute. Ihren Namen hatten die Türme von der Festung Malakow, mit deren Fall sich 1855 der Krim-Krieg entschied. Als erster moderner Stellungskrieg der Weltgeschichte grub sich dieser Krieg den Europäern auch deshalb so tief ein, weil seine Ereignisse erstmals per Telegraf tagesaktuell übermittelt und dazu noch von Fotos illustriert wurden. Noch bevor sich der Schock darüber in der Bezeichnung von Fördertürmen niederschlug, hatte man in Köln schon 1855 einen Malakow-Turm als Teil der neuen preußischen Befestigungsanlagen errichtet. Doch die waren bereits nach 40 Jahren wieder veraltet, sodass man dem Turm 1893 die Hydraulik für die neue Drehbrücke einbaute, die die Halbinsel Rheinau mit dem Ufer verbindet. Hydraulisch wird die Brücke heute nur noch einmal im Jahr bewegt, gewöhnlich macht das ein Elektromotor und den Job des Brückenwärters erledigt der Hausmeister vom Schokoladenmuseum. Einmal stündlich muss er raus und bei Bedarf auf´s Knöpfchen drücken.


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Fördertürme Krim-Krieg Festung Malakow Telegraf Fotos Hydraulik Drehbrücke

 

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