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Martinsviertel, Altsstadt

Martinsviertel, Altsstadt im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Das heutige Martinsviertel sieht viel älter aus als es wirklich ist.

Geliftete Tradition – Nach dem Dom ist das Martinsviertel Kölns beliebteste Attraktion. Denn seine malerischen Gassen und Plätze locken mit unzähligen Cafés, Brauhäusern, Restaurants und Läden. Obwohl das Viertel auch Altstadt heißt, ist hier kaum noch etwas alt. Die meisten Häuser sind Neubauten aus den 30er Jahren, die für die Illusion einer gemütlichen „Traditionsinsel“ den alten Fluchten folgen und alte Bauformen imitieren, weil die echte alte Bebauung sehr ungemütlich war. Sie blockierte vielmehr jede Entwicklung und trieb das Viertel in Armut, Prostitution und Kriminalität. Daran erinnert der Siegfried an der Ecke Lintgasse/Buttermarkt. Er steht für den „Sieg der Ordnung über die Anarchie und das Verbrechen“. Einige wenige Originalbauten gibt es noch in der Salz- und in der Lintgasse sowie am Alter Markt und am Buttermarkt. Dazu kommen überall architektonische Zitate wie die Grinköpfe, augenlose Fratzen ohne Unterkiefer, die einst Kranbalken aufnahmen, an denen Lasten in den Keller gehievt wurden. Fast original ist auch das „Haus zum Walfisch“, Salzgasse 13. Es wurde 1935 aus der Tipsgasse hierher umgesetzt und ist heute für seine riesigen Kölschtürme zum Selberzapfen bekannt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Siegfried Grinköpfe Haus zum Walfisch Kölschtürme Brauhäuser

 

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